Institutionen, die seismische, vulkanische oder andere Umweltgefahren überwachen, arbeiten mit kontinuierlichen Instrumentendaten, die schnell überprüft werden müssen, aber ein zu schnelles Urteil oder ohne einen klaren Experten dahinter birgt sein eigenes Risiko. Auf dieser Seite wird dargelegt, wie ein solcher Arbeitsablauf auf inTheEU Assist geplant und ausgeführt werden würde, und es handelt sich nicht um eine Aufzeichnung einer abgeschlossenen Bereitstellung.
Instrumentendaten (seismische Aktivitätsprotokolle, Messungen der Bodenverformung, Gas- oder Flüssigkeitsmessungen oder andere Überwachungsdaten, die die Einrichtung bereits sammelt) würden nach einem festgelegten Zeitplan oder auf Anfrage erfasst und auf den eigenen Mandanten der Einrichtung übertragen. Ein für den Workflow konfigurierter Agent würde zusammenfassen, was sich im Vergleich zu den Referenzmustern und Schwellenwerten der Institution geändert hat, und einen Bewertungsvorschlag erstellen, der an das spezifische Datenfenster gebunden ist, aus dem er entnommen wurde.
Nichts in diesem Workflow klassifiziert eine Gefahrenstufe, gibt keine Warnung aus und erreicht kein externes System. Jede vorgeschlagene Bewertung wird mit dem Status „Vorgeschlagen“ eingegeben und bleibt dort, bis ein benannter Experte sie überprüft.
Eine vorgeschlagene Bewertung würde von „Vorgeschlagen“ über „Geprüft“ zu „Genehmigt“ oder „Abgelehnt“ übergehen, und nur eine genehmigte Bewertung wird als Teil der Aufzeichnungen der Institution behandelt. Die Zustimmung des begutachtenden Wissenschaftlers und das spezifische Datenfenster, anhand dessen sie überprüft wurde, wären anschließend unabhängig überprüfbar, ohne sich auf die internen Protokolle der Institution verlassen zu müssen.
Die geplante und bedarfsgesteuerte Datenaufnahme, der Lebenszyklus von der vorgeschlagenen bis zur genehmigten Prüfung und die unterzeichnete Prüfungskette, die eine Bewertung mit ihren Quelldaten und ihrem Prüfer verknüpft, sind funktionierende Teile der Plattform. Was nicht dazugehört: irgendein vorgefertigtes seismologisches, vulkanologisches oder Umweltgefahrenmodell. Die Interpretation dessen, was eine bestimmte Lesart bedeutet, bleibt die ganze Zeit über bei den Wissenschaftlern der Institution selbst; Alle domänenspezifischen Analysefunktionen würden gemeinsam mit ihnen entwickelt, wobei ihre eigenen Referenzdaten und Schwellenwerte verwendet würden, die nicht als Standardmodell bereitgestellt würden.
Ein Teil der diesem Funktionsumfang zugrunde liegenden Architektur ist in noch laufenden Einreichungen dokumentiert. Auf dieser Seite wird beschrieben, wofür die Plattform konzipiert ist, und zwar auf einer Ebene, die für die Planung eines Pilotprojekts geeignet ist, und nicht als Implementierungsspezifikation.
Plattformfunktionen und Benutzeroberfläche unterliegen einer kontinuierlichen Verbesserung. Die Beschreibungen in diesem Handbuch spiegeln möglicherweise nicht das genaue Layout oder den Wortlaut der neuesten veröffentlichten Version wider.