Transaktionsüberprüfung, AML-Überprüfung und Eskalationsketten haben alle die gleiche Anforderung: nicht nur, dass eine Entscheidung korrekt war, sondern dass sie anschließend unabhängig rekonstruiert werden kann, ohne sich auf die Protokolle der Institution selbst zu verlassen. Auf dieser Seite wird dargelegt, wie ein solcher Arbeitsablauf auf inTheEU Assist geplant und ausgeführt werden würde, und es handelt sich nicht um eine Aufzeichnung einer abgeschlossenen Bereitstellung.
Eine vorgeschlagene mehrstufige Aktion, eine Transaktionsüberprüfung, ein gekennzeichnetes Muster oder eine Eskalation würden als Stufenkette geplant. Die vollständige Sequenz wird vor der Ausführung gehasht, sodass der Plan, den ein Genehmiger überprüft, genau der Plan ist, der auch ausgeführt wird. Es gibt keine Lücke zwischen dem, was einem Menschen gezeigt wurde, und dem, was das System tatsächlich getan hat.
Phasen, die als risikobehaftet gekennzeichnet sind (eine Eskalation, eine kundenorientierte Ausgabe, eine endgültige Entscheidung), würden eine unabhängige, zweite Genehmigung erfordern, die von der ersten Genehmigung auf Planebene getrennt ist. Eine generelle Freigabe des Workflows ersetzt nicht die spezifische Freigabe an der eigentlich wichtigen Stelle.
Jede Phase, die sich auf einen Kunden, eine Transaktion oder eine behördliche Einreichung auswirken könnte, erfordert eine ausdrückliche unterzeichnete Genehmigung, bevor fortgefahren werden kann. Compliance- und Quant-Teams bleiben die Autorität darüber, was ein Risikosignal darstellt. Die Aufgabe der Plattform besteht darin, sicherzustellen, dass die Entscheidung und ihre Grundlage nach ihrer Entscheidung beweisbar und nicht nur protokollierbar sind.
Die zweistufige Genehmigungsstruktur, das Hashing auf Planebene und der signierte, offline überprüfbare Prüfpfad hinter jedem Ausführungsschritt sind funktionierende Teile der Plattform. Was nicht dazugehört: irgendein vorgefertigtes AML- oder Betrugserkennungsmodell. Die eigenen Compliance- und Quant-Teams des Instituts würden die Logik liefern, die ein Risikosignal definiert; Die Plattform stellt die darunter liegende geregelte Ausführungs- und Prüfschicht bereit.
Ein Teil der diesem Funktionssatz zugrunde liegenden Architektur ist in noch in Bearbeitung befindlichen Einreichungen dokumentiert. Auf dieser Seite wird beschrieben, wofür die Plattform konzipiert ist, und zwar auf einer Ebene, die für die Planung eines Pilotprojekts geeignet ist, und nicht als Implementierungsspezifikation.
-Plattform unterliegen einer kontinuierlichen Verbesserung. Die Beschreibungen in diesem Handbuch spiegeln möglicherweise nicht das genaue Layout oder den Wortlaut der neuesten veröffentlichten Version wider.