Forschung und klinisch angrenzende Organisationen arbeiten mit genomischen, epidemiologischen und patientennahen Daten, die die Einrichtung nicht verlassen können und ohne Expertenbewertung nicht bearbeitet werden können. Auf dieser Seite wird dargelegt, wie ein solcher Arbeitsablauf auf inTheEU Assist geplant und ausgeführt werden würde, und es handelt sich nicht um eine Aufzeichnung einer abgeschlossenen Bereitstellung.
Institutionelle Daten (Genomaufzeichnungen, epidemiologische Datensätze, patientennahes Fallmaterial) würden vor Ort erfasst und indiziert und in ein Wissenspaket eingespeist, das auf den eigenen Mandanten der Institution zugeschnitten ist. Kein Dokument oder Datensatz wird in einen anderen Mandanten auf der Plattform übertragen.
Ein für den Workflow konfigurierter Agent schlägt Kandidatensignale, Ergebnisse oder Risikomarkierungen aus dieser Wissensdatenbank vor, die jeweils mit einem bestimmten Fall oder Datensatz verknüpft sind und mit dem Status „Vorgeschlagen“ eingegeben werden. Nichts gilt als gesichert und nichts gelangt in eine Patientenakte oder einen veröffentlichten Befund, bis ein benannter Kliniker oder Forscher es überprüft und genehmigt.
Jede Phase, die eine Markierung, eine Zusammenfassung oder eine Empfehlung erzeugt, bedarf einer ausdrücklichen Genehmigung, bevor die nächste Phase geöffnet wird. Dabei handelt es sich nicht um eine Richtlinie, die über dem Workflow liegt. Es ist der Mechanismus, durch den der Workflow überhaupt abläuft: Eine nicht genehmigte Phase führt den nächsten Schritt einfach nicht aus.
Der Risikokennzeichnungs-Workflow, der Lebenszyklus der vorgeschlagenen bis zur genehmigten Überprüfung und die unterzeichnete Prüfkette hinter jeder Aktion sind funktionierende Teile der Plattform. Was nicht dazugehört: eine vorgefertigte genomische, epidemiologische oder klinische Analysefunktion. Die Domänenbeurteilung im Gesundheitswesen verbleibt durchgehend bei den eigenen Klinikern und Forschern der Einrichtung, und alle domänenspezifischen Analysefähigkeiten würden gemeinsam mit ihnen entwickelt und nicht als Standardmodell bereitgestellt.
Ein Teil der diesem Funktionssatz zugrunde liegenden Architektur ist in noch in Bearbeitung befindlichen Einreichungen dokumentiert. Auf dieser Seite wird beschrieben, wofür die Plattform konzipiert ist, und zwar auf einer Ebene, die für die Planung eines Pilotprojekts geeignet ist, und nicht als Implementierungsspezifikation.
-Plattform unterliegen einer kontinuierlichen Verbesserung. Die Beschreibungen in diesem Handbuch spiegeln möglicherweise nicht das genaue Layout oder den Wortlaut der neuesten veröffentlichten Version wider.